Rückblick auf die Fashion Week im Januar 2014

Rückblick auf die Fashion Week im Januar 2014

Mit der erneuten Teilnahme an der Fashion Week in Berlin Mitte Januar hatten wir mit taeshy bereits das erste glamouröse Highlight in diesem Jahr (jede Menge Foto’s gibt es übrigens auf Facebook). Wir haben wieder ein paar schöne Anregungen erhalten, recht interessante Menschen getroffen und sehr gute Gespräche geführt –  ehrlich gesagt, wir haben auch ein paar eher ungewöhnliche Outfits gesehen. Berlin ist eben mehr als eine Stadt, Berlin ist eine Lebenseinstellung.

Zur Location

Mitten in Berlin, direkt Unter den Linden, steht das Mercedes-Benz Fashion Week Zelt. Die Lage verdient das Prädikat Wow. Wow, für das Veranstaltungszelt direkt am Brandenburger Tor. Zelt? Ein imposanter Baukomplex ist das, mit zentraler Eingangshalle, dazu zwei Hallen, bestens ausgestattet mit Runways, Mobiliar, imposantem Licht, damit alles für die Kameras erstrahlt –  was übrigens nicht jedem Teint schmeichelt. Diese mobile Mode-Kathedrale hat außerdem alles, was das Eventherz hören schlagen lässt: Red Carpet zur Vorfahrt des edlen Fahrservice von Mercedes, zwei VIP-Zonen, reichlich Platz fürs passende Catering von Drinks und Häppchen. Und all das wird extra und eigens installiert für die eine Woche Fashion Week. Ja, das verdient ein Wow! Übrigens gibt es die Diskussion, ob nicht eine charaktervollere Location passender wäre, besonders um im coolen Berlin authentischer zu wirken. Darüber lässt sich bei einem Glas Champagner in der VIP-Zone fachsimpeln, ist aber in der benötigten Dimension wohl selbst in Berlin kaum zu finden. Und die etablierte Lage mittendrin verleiht eben doch mehr Flair als ein roter Ziegelbau irgendwo in der Stadt.

Wer drin ist, der ist fein raus

Schräg gegenüber liegt das Gebäude der NSA, für die es wohl leichter erscheint, ins Handynetz der Kanzlerin einzuloggen, als in eine Show der angesagten Designer zu gelangen, denn die Männer am Zelt tragen mit Head-Sets und sichern die Türen zur Mode. Sehr coole, verdammt gut aussehende junge Menschen bewachen an den Countern die begehrten Zugangspässe. Damit beginnt schon der erste Kreativwettbewerb – es ist die Frage um die einfallsreichste Ausrede, die einen hineinbringen soll: „Da hat man mich wohl diesmal auf der Gästeliste vergessen.“ „Ja, dann hat das mit der Post wieder nicht geklappt.“ „Ich bin aber jedes Jahr dabei.“ und so weiter. Doch es braucht mehr. Tatsächlich bedarf es einer Einladung der Designer, der sie vertretenden Agenturen, ein Pressausweis hilft natürlich auch.

 

Designer 

Mit rund 50 Laufstegschauen präsentierten die Modeschöpfer ihre neuen Kollektionen für den kommenden Herbst und Winter.

Hien Le eröffnete schon zum Dritten mal in Folge mit seiner Kollektion die Fashion-Week in Berlin. Er ist damit längst weit mehr als ein Insider-Tipp in der elitären Modewelt. Darauf sind wir ein bisschen stolz, denn wir haben ihn dabei schon dreimal mit einem kleinen Sponsoring unterstützt. Wir haben deshalb auch einen exklusiv von Hien Le designten taeshy in unser Produktportfolio aufgenommen.

Natürlich waren auch andere Nachwuchsdesigner, besonders die starken aus Berlin,  sowie die fest etablierten Namen wieder auf der Modewoche vertreten, u. a. gab es Shows von und mit Ewa Herzog, Malaika Raiss, Glaw, Laurel, Marcel Ostertag, Guido Maria Kretschmer, u.v.m.

 

Noch mehr Namen

Die Berliner Fashion Week bietet auch Promi-Auflauf: Die Fotografen haben sich schon vor dem Eingang postiert und greifen alles ab, was einigermaßen gestylt aussieht. Drinnen, am Laufsteg, setzt sich das Blitzlichtgewitter fort. In welche Richtung fotografiert man? Einfach: Wer vorne sitzt ist in. Unter den bekannten Gesichtern waren unter anderem Liz Hurley und Georgia May Jagger –  von der lokalen Prominenz ganz zu schweigen. Zum Beispiel Germany’s Next Topmodel Marie Nasemann war bei vielen Shows zu sehen – aktiv auf dem Catwalk oder sitzend in der ersten Reihe.

 

Trends

Mal sexy, dann wieder verrückt und bunt ging es bei den Schauen der Designer zu. Klare Trends für den nächsten Winter sind, zumindest auf dem Catwalk, viel nackte Haut und wenig Farbe. Oberteile werden wieder bauchfrei getragen, viele Kleider und Blusen waren obenrum transparent. Farblich greifen die Designer zum klassischen Schwarzweiß, gelegentlich kombiniert mit Rot-Tönen. Ergänzend hier für Sie ein Kurzüberblick der weiteren Trends: Lässig über Oversize-Mäntel geknotete Strickpulli Kleider und Röcke, die über Skinny Pants getragen. Viel Spitze und Folklore-Elemente.

Richtig bleibt: Es sind die passend gewählten Accessoires, die Ihren Look erst perfekt machen. Diese wichtige Mode-Grundregel bestätigte sich mir auch diesmal auf der Fashion Week ganz deutlich. Und das umspannt das gesamte Feld der möglichen Individualisierungen, von der Handtasche über Schuhe und Schal, zu Schmuck und mehr. Da fühle ich mich persönlich bestätigt, denn mit taeshy runden Sie Ihren Style ab – und zusätzlich wissen Sie wohin mit Ihrer schönen Handtasche – nicht nur, aber auch beim Sektempfang zwischen den Shows.

 

Fazit zur Fashion Week

Eine großartige Erfahrung. Ob nur gucken, Networking, ob zum inspirieren lassen oder zum Feiern – die Berliner Fashion Week ist bestimmt das aufregendste Mode-Event in Deutschland. Man taucht wirklich komplett ein in eine besondere Welt, ist umhüllt von all den Anregungen, Kreationen, Farben und Stoffen – ein wahres Mode-Kaleidoskop. Für Modeaffine ein wirklicher, fast schon rauschartiger Spaß, wenn sich tatsächlich einmal alles und wirklich alles ausschließlich um Mode dreht. Die Welt drum-herum scheint still zu stehen, draußen, vorm opulenten Modezirkus und damit abseits der Blitzlichter.

 

Ausblick

Der Wanderzirkus Mode zog längst weiter, schlägt sein Lager in New York auf, gastiert dann Ende Februar in Paris und zieht danach weiter durch die Lande, um dieser Tage die Herbst Winter Kollektion 2014 zu präsentieren. Die Fashion Week in Berlin steht dann für Juli 2014 wieder im Kalender.

Kleiner Tipp unter uns, für Freundinnen und für Spielerfrauen: Ein schöner Ausflug ist das, ein paar Tage nach Berlin. Besonders geeignet für all jene, denen die Fußballweltmeisterschaft, vom 12. Juni bis 13. Juli 2014 in Brasilien, weniger bedeutsam erscheint. Auf geht’s! Aus Erfahrung möchte ich hier noch ergänzend erwähnen, dass der Sommertermin natürlich weit angenehmer ist – denn bei lauen Temperaturen ist so ein Ausflug viel schöner, die Dresses sind leichter, die Laune beschwingter, die Tage länger.

Nun wünsche ich zunächst einmal viel Spaß auf dem Weg raus aus dem Januar und zum Countdown Richtung Valentinstag – denn von dort ist der Frühling nicht mehr weit.

 

Mit herzlichen Grüßen

 

Sibel Brozat

 

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